Impf-Check

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Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten Vorsorgemaßnahmen der modernen Medizin.


Dennoch bestehen in Deutschland beträchtliche Impflücken, sicherlich auch aufgrund mangelnder Aufklärung oder Fehlinformationen.

Bitte informieren Sie sich auch unter www.impfen-info.de

 

 

Impfen: Verantwortung und Schutz

 

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Wussten sie schon, dass....

… Impfungen schützen

Nicht nur den Menschen selbst, sondern auch die, mit denen wir täglich in Kontakt sind. Jeder Ungeschützte kann auch Träger eines Erregers sein und auf andere Menschen übertragen, ohne selbst zu erkranken.

… Infektionen als Todesursache an 1. Stelle stehen

Weltweit sterben über 700.000 Menschen an Masern, 400.000 an Keuschhusten.

… Impfungen nicht nur im Kindesalter durchgeführt werden

Kinderkrankheiten treten meistens in den ersten Lebensjahren auf. Aber auch Erwachsene können sich anstecken, oft mit ernsthaften
Komplikationen.

… Infektionen (Röteln und Windpocken) in der Schwangerschaft

auf das Ungeborene übertragen werden können.

… und -  keine Angst vor Nebenwirkungen !

Die Impfung ist die nebenwirkungsärmste Injektion überhaupt.

… Jeder ein Recht auf Impfungen hat (Infektionschutzgesetz)

Die aktuellen Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch Institut in Berlin sind medizinischer Standard.


Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihnen einen Impfplan.

Auf der Seite der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) unter www.impfen-info.de  erhalten Sie Antworten zu allen Fragen betreffend dem "Impfschutz für die ganze Familie".

 

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…und wer soll geimpft werden?

Jugendliche von 12 - 17 Jahren (= Kassenleistung)
Auffrischung von Tetanus/ Diphterie/ Pertussis (Keuchhusten)/ Poliomyelitis (Kinderlähmung)
zweimalige Masern/ Mumps/ Röteln- Impfung
Vervollständigung oder Nachholen der dreimaligen Hepatitis B- Impfung
zweimalige Varizellen- Impfung (Windpocken)
Ggf. Meningokokken, Pneumokokken

Mädchen zwischen 12-17 Jahren

Die Stiko (ständige Impfkommision am Robert-Koch-Institut Berlin) empfiehlt eine generelle Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für alle Mädchen im Alter von 12-17 Jahren zur Vorbeugung gegen Gebärmutterhalskrebs. Die Kosten werden für Mädchen dieser Altersgruppe von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir möchten Ihnen diese Impfung noch einmal ausdrücklich empfehlen.

 

 

Frauen mit Kinderwunsch
Ein kompletter Impfschutz ist sehr wichtig, besonders für Keuchhusten (Pertussis).

Hat die werdende Mutter eine Erkrankung durchgemacht (Mumps, Masern, Röteln, Varizellen) oder ist dagegen geimpft (Diphterie, Tetanus, Hepatitis A und B) werden ihre Antikörper über den Plazentaweg auf das Neugeborene übertragen. Es ist somit in den ersten Lebensmonaten geschützt, der sogen. "Netzschutz".

Für Keuchhusten hat das Neugeborene keinen "Nestschutz". Es kann sich direkt nach der Geburt anstecken. Aus diesem Grund gilt die Empfehlung zur Impfung aller Kontaktpersonen mit dem Kombinationsimpfstoff Tetanus-Diphtherie-Pertussis.

 

 


Schwangere Frauen

Lebendimpfstoffe sind kontraindiziert (wie z.B. gegen Röteln, Masern, Mumps und Windpocken).Die Gabe von Totimpfstoffen ist unter Abwägung von Nutzen und Risiken möglich.

Nach den neuen Mutterschafs-Richtlinien wird die Grippe-Impfung im 2. Triminon empfohlen.

Stillen ist generell keine Kontaindikation für Impfungen.


Erwachsene 18-59 Jahre

Grundsätzlich sollten die Standardimpfungen (Diphterie, Tetanus, Pertussis) alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Ein Erwachsener sollte vier Impfungen gegen Poliomyelitis erhalten haben. Aufgrund der schweren Komplikationen einer Masernerkrankung ist das Impfalter für Masern  für alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, ausgeweitet worden.

Ab 60 Jahren sollte eine einmalige  Pneumokokken-Impfung (schwere Lungenentzündung) erfolgen. Die jährliche Grippe (Influenza)- Impfung wird ebenfalls empfohlen.


Vor der Reise

Wir verfügen über alle aktuellen Impfempfehlungen für das jeweilige Reiseland (weltweit) und können Ihnen auf Wunsch Ihren individuellen Impfplan erstellen (Impfdoc).
Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfpass mit in die Praxis. Wir, als Impfärzte, überprüfen Ihren Impfstatus und holen fehlende Impfungen nach.


Nicht dokumentierte Impfungen zählen als ungeimpft und sollten daher nachgeholt werden.
   
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