Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen (IGEL)

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Mehr tun als das minimal Nötige!

Es besteht die Möglichkeit zusätzliche Untersuchungen auf Wunsch durchführen zu lassen, um das individuelle Risiko abzugrenzen oder zu verringern. Im Folgenden haben wir für Sie eine Reihe sinnvoller Zusatzuntersuchungen zusammengestellt. Lassen Sie sich von uns beraten, ob eine oder mehrere der Untersuchungen davon für Sie in Frage kommen.

Medizinisch sinnvolle Zusatzleistungen:
Zusätzlicher Ultraschall einschl. 3D/4D
Farbdoppleruntersuchung
NT-Messung (Nackenfaltenmessung)
Blutzuckerbelastungstest
Streptokokken B (Vaginalabstrich)
Gonorrhoe ( Cervixabstrich )
Bluttest auf Infektionskrankheiten:
Toxoplasmose
Zytomegalie
Listeriose
Ringelröteln / Windpocken

 


Nutzen Sie das erweiterte Spektrum an Zusatzleistungen und bestimmen Sie selbst, was Ihnen wichtig erscheint.

Gerne informieren wir Sie über die anfallenden Kosten.

 

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Zusätzlicher Ultraschall der Schwangerschaft

Kaum eine andere medizinische Methode ist so aussagekräftig wie der geburtshilfliche Ultraschall.

Die Sonographie ist eine gute Möglichkeit für werdende Eltern, sich vom Wohlbefinden und dem Wachstum des Kindes zu überzeugen
(„Babyfernsehen“).

Wir sind sehr gerne bereit, diese zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen auf Ihren Wunsch hin durchzuführen.

Wir verfügen über ein modernes, leistungsfähiges Ultraschallgerät der Firma Siemens (Acuson) mit Farbdoppler und 3D/4D Option.

 

 

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Farb- und Doppleruntersuchung (20.-22. SSW)

Das Durchblutungsverhalten in der fetalen Nabelschnur und anderen fetalen Blutgefäßen sowie in der mütterlichen Gebärmutterarterie wird mittels Doppler-Ultraschall farbig und akustisch dargestellt. Neben einer prognostischen Sicherheit bzgl. Erkrankungen bei Mutter und Kind dient es der Abklärung bei Verdacht auf akute oder chron. Mangelzustände der Versorgung des ungeborenen Kindes.

   

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Toxoplasmose (32. SSW)

Die Ansteckung dieser Infektionskrankheit erfolgt über Katzen oder durch den Genuss von rohem oder nicht durchgebratenem Fleisch. Der Hauptwirt, die Katze, scheidet nach Infektion einige Wochen lang Oozyten im Kot aus, diese können im Staub oder im Erdboden monatelang überdauern.
Die Infektion des Menschen erfolgt oral,  entweder durch Verzehr von rohem oder nicht genügend erhitztem Fleisch eines infiziertem Tieres oder indem die Erreger bei der Gartenarbeit auf die Hände und von dort in den Mund gelangen.


Der Erreger „Toxoplasma gondii“ kann dann von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden.

In Deutschland haben ca. die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter eine Infektion schon unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt.

Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Mißbildungen mit Gehirnschäden und Erblindung beim Ungeborenen entstehen.

Vor oder zu Beginn einer Schwangerschaft kann durch eine Blutabnahme der Antikörperstatus auf Toxoplasmose bestimmt werden. Ein positiver Antikörpertest schließt eine Erstinfektion während der späteren Schwangerschaft praktisch aus.
Bei fehlender Immunabwehr sollten weitere Kontrolluntersuchungen erfolgen.

Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite von Fr. Prof. Dr. Enders finden:

www.labor-enders.de

 

 

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Zytomegalie-Test (zu Schwangerschaftsbeginn)

Zytomegalievirus (CMV-Infektion)

Eine Zytomegalie bedroht nicht die Schwangere, kann jedoch als Primärinfektion (d.h. als erstmalige Infektion) in 40-50% auf das Kind übertragen werden. Von diesen infizierten Kinder weisen circa 13% nach der Geburt gesundheitliche Auffälligkeiten auf.

Das Hauptrisiko für eine Schädigung des Kindes bei der Geburt oder später besteht bei einer CMV-Primärinfektion in der Frühschwangerschaft.

Nur ~45% der Frauen im gebärfähigen Alter haben Antikörper gegen CMV und sind deshalb weitestgehend geschützt.

Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite von Frau Prof. Dr. Enders finden:

www.labor-enders.de 

   

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Listeriose (zu Schwangerschaftsbeginn)

Diese bakterielle Infektion wird durch Rohmilchprodukte verursacht. Sie nimmt im Kindesalter meist einen milden grippeähnlichen
Verlauf, kann aber in der Schwangerschaft beim ungeborenen Kind eine schwere generalisierte Erkrankung hervorrufen.

Rechtzeitig erkannt, ist eine für das Kind unschädliche Antibiotika-Behandlung fast immer erfolgreich.
Daher ist ein Listeriose-Test durch eine einfache Blutuntersuchung empfehlenswert.

Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite von Fr. Prof. Dr. Enders finden:

www.labor-enders.de

 

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B-Streptokokken (35-38 SSW)

Bei etwa 10 - 30 % der schwangeren Frauen finden sich Streptokokken der Gruppe B im Scheidenbereich.
In der Regel sind diese Bakterien harmlos, allerdings kann unter der Geburt das Neugeborene infiziert werden. Dies kann zu schweren Infektionen wie Lungen- und Hirnhautentzündung mit neurologischen Schäden führen.

Wir empfehlen daher einen Abstrich auf B-Streptokokken durchzuführen. Hierzu wird der Arzt einen vaginalen Abstrich
entnehmen, der in unserem Labor untersucht wird.

Lassen sich B-Streptokokken nachweisen, dann wird unter der Geburt bei der Schwangeren eine Antibiotikagabe verabreicht.

   

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Gonokokken (35-38 SSW)

Nach der Geburt erhält Ihr Kind eine sogenannte Crede‘sche Prophylaxe. Hierbei wird dem Neugeborenen Lösung in die Lidfalte des Auges
geträufelt, um eine seltene Augeninfektion mit Gonokokken zu verhindern. Dies kann zu einer vorübergehenden leichten Augenreizung
führen.

Falls daher vor der Geburt durch die Untersuchung eines Abstriches eine Infektion mit Gonokokken ausgeschlossen werden kann, ist die Prophylaxe nicht erforderlich.

 

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Blutzucker-Belastungstest

Ungefähr 5% aller Schwangeren leiden an einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Dies bedeutet ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Für die Schwangere selbst verläuft die Erkrankung ohne Beschwerden, deshalb empfehlen wir jeder Schwangeren einen sogenannten oralen Glucosetoleranztest.

Dieser einfache Test sollte in der 24-28. SSW durchgeführt werden. Bei besonders gefährdeten Schwangeren (z. B. bei Übergewicht, Zuckerkrankheit in der Familie, nach Geburt eines übergewichtigen Kindes) sollte dieser Test auch zu einem früheren Zeitpunkt zusätzlich durchgeführt werden.


Der Schwangerschaftsdiabetes macht zunächst keine Symptome. Ein einfacher Test auf Zucker im Urin ist nicht ausreichend!! 

   
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