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Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik sind übergewichtig, bereits jeder zweite Erwachsene über 50 Jahre und besorgniserregend viele Kinder gehören dazu.

 

Was unsere Vorfahren, den Jägern und Sammlern sowie den ersten Ackerbauern, das Überleben und somit die Arterhaltung sicherte, führt heute bei Bewegungsmangel und Nährungsüberfluß zu lebensverkürzender Übergewichtigkeit.

 

Nur in einer einzigen Jahreszeit, dem Herbst, herrschte bei unseren Vorfahren Nahrungsüberfluß.  Jetzt konnten sich unsere Vorfahren mit häufigen und reichlichen Mahlzeiten übersatt essen. Durch unsere genetische Lernfähigkeit (Epigenetik) führte diese Nahrungssituation zur Bildung von reichlich Fettreserven, vor allem im Bauchbereich.

 

Diese „Fettreserven“ sicherten in der nahrungsarmen Zeit, dem Winter, das Überleben. Ohne diese Form der hochkalorischen Nahrungsreserve wären unsere Vorfahren im Winter verhungert.

 

In den letzen 50-60 Jahren hat sich unser Ernährungs- und Bewegungsverhalten dramatisch verändert. Wir geben durch zu häufiges, zu süsses, zu fettiges und zu kalorienreiches Essen unserem Körper ein chron. Herbstsignal.

 

In bester Absicht bereitet sich unserer Körper auf die nächste Hungernot vor – allerdings tritt die nahrungsarme Zeit in Form des Winters bei uns nicht mehr ein.

 

Eine Antwort aus diesem Dilema gibt uns die insulingerechte Ernährung. Diesem Hormon der Bauchspeicheldrüse kommt die zentrale Bedeutung bei der Vermeidung der Übergewichtigkeit zu.

 

Nicht die wiederholt durchgeführten Diäten mit ihrem gegenteiligen Effekten, sondern die konsequente Nahrungsumstellung nach dem Insulinprinzip liefert uns die richtige Antwort.

 

Stephan Krehwinkel

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